Was bedeutet “CHEOPPS?”

Schülerinnen und Schüler sollten schon frühzeitig lernen, selbstständig in einem größeren Medienangebot zu recherchieren.

Die Schwierigkeit dabei liegt darin, ihnen einerseits möglichst viel Freiheit zu lassen, ihnen aber andererseits auch die Werkzeuge in die Hand zu geben, die ihnen eine zielführende Arbeit ermöglichen.

Die Antwort auf dieses Problem heißt: “Selbstständig lernen durch Recherche”. Oder auch CHEOPPS. Das Konzept wurde an der Akademie für Leseförderung in Hannover entwickelt. CHEOPPS steht für Recherche Opportunities und umschreibt eine Dreischritt-Methode für Recherche-Projekte in der Bibliothek oder mit verschiedenen Medien (z.B. Bücherkisten). Grundlage des Konzeptes ist die Vorstellung, dass Lernprozesse im Wesentlichen auf der Verknüpfung vorhandener Wissensbausteine mit neuen Informationen beruhen.

Die notwendigen Arbeitsschritte sind:

1) Fragen und Vorwissen formulieren
2) Informationen finden und auswerten
3) Wissensbausteine organisieren und in eine adäquate Darstellung bringen

Schüler können im Rahmen von CHEOPPS auf verschiedene Werkzeuge zurückgreifen, so etwa das Rechercheplakat, Übungen zum Textverständnis oder Strukturvorgaben für Lernplakate. Ergänzende Übungen zum Bewerten von Internet-Seiten oder zum Anlegen von Diagrammen runden das Angebot ab.

Die Vorgaben werden mit steigendem Alter der Schüler anspruchsvoller und differenzierter – die Heftreihe CHEOPPS ist im Sinne einer Lernprogression angelegt.

Die verbale Anspielung auf die Cheops-Pyramide in Gizeh ist kein Zufall – eine inhaltliche Deutung des Wortes CHEOPPS bleibt aber jedem selbst überlassen.

Veröffentlicht unter Bildung allgemein, Schule und Bibliothek, Verlagsnachrichten

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